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	<title>energie - Moduldrei</title>
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	<title>energie - Moduldrei</title>
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	<item>
		<title>Wärmeplanung oder Energieleitplanung &#8211; warum Kommunen beides brauchen</title>
		<link>https://www.moduldrei.de/warmeplanung-oder-energieleitplanung-warum-kommunen-beides-brauchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Midjana Mujkanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 21:10:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare Energien]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Inkrafttreten des Wärmeplanungsgesetzes müsse Kommunen ihre zukünftige Wärmeversorgung strategisch planen. Große Städte müssen ihre kommunale Wärmeplanung bis 2026 vorlegen, kleinere Kommunen bis 2028. Damit steht für viele Städte und Stadtwerke zunächst eine klare Pflichtaufgabe im Raum: die kommunale Wärmeplanung. Doch gleichzeitig taucht immer häufiger ein zweiter Begriff auf – Energieleitplanung. Was genau ist  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background gradient-container-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:calc( 1200px + 20px );margin-left: calc(-20px / 2 );margin-right: calc(-20px / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_2_3 2_3 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:66.666666666667%;--awb-margin-top-large:30px;--awb-spacing-right-large:10px;--awb-margin-bottom-large:30px;--awb-spacing-left-large:10px;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:10px;--awb-spacing-left-medium:10px;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:10px;--awb-spacing-left-small:10px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1" style="--awb-text-transform:none;"><p>Seit Inkrafttreten des Wärmeplanungsgesetzes müsse Kommunen ihre zukünftige Wärmeversorgung strategisch planen. Große Städte müssen ihre <b>kommunale Wärmeplanung</b> bis 2026 vorlegen, kleinere Kommunen bis 2028.</p>
<p><span style="font-size: 18.6667px; background-color: rgba(0, 0, 0, 0);">Damit steht für viele Städte und Stadtwerke zunächst eine klare Pflichtaufgabe im Raum: die kommunale Wärmeplanung. Doch gleichzeitig taucht immer häufiger ein zweiter Begriff auf – <b>Energieleitplanung</b>.</span></p>
<h2><span style="font-size: 18.6667px; background-color: rgba(0, 0, 0, 0);">Was genau ist eigentlich Energieleitplanung?</span></h2>
<p>Der Begriff Energieleitplanung ist deutlich weniger bekannt als die kommunale Wärmeplanung und anders als diese auch nicht gesetzlich definiert.</p>
<p>Im Kern beschreibt Energieleitplanung einen strategischen Planungsansatz für das gesamte Energiesystem einer Kommune.</p>
<p>Während viele energiepolitische Instrumente nur einzelne Bereiche betrachten, verfolgt die Energieleitplanung einen integrierten Ansatz. Sie analysiert und plant gleichzeitig:</p>
<ul>
<li>Wärmeversorgung</li>
<li>Stromerzeugung und Stromnetze</li>
<li>Gas- bzw. perspektivisch Wasserstoffinfrastruktur</li>
<li>Erneuerbare Energiepotenziale (z. B. Photovoltaik, Wind)</li>
<li>Energiespeicher</li>
<li>Energieverbrauch in Gebäuden, Industrie und Mobilität</li>
</ul>
<p><span style="font-size: 18.6667px; background-color: rgba(0, 0, 0, 0);">Ziel ist es, ein Gesamtbild der zukünftigen Energieversorgung einer Stadt oder Region zu entwickeln und daraus eine strategische Infrastrukturplanung abzuleiten. Man kann sich Energieleitplanung deshalb wie eine Art „Masterplan für das lokale Energiesystem“ vorstellen.</span></p>
<h2><span style="font-size: 18.6667px; background-color: rgba(0, 0, 0, 0);">Wenn ich ohnehin Wärmeplanung machen muss – warum sollte mich Energieleitplanung zusätzlich interessieren?</span></h2>
<p>Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung müssen die Städte und Gemeinden analysieren, wie die Wärmeversorgung künftig klimaneutral organisiert werden kann.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht dabei vor allem der Gebäudebereich. Kommunen untersuchen zum Beispiel</p>
<ul>
<li>Wie hoch der Wärmebedarf in verschiedenen Quartieren ist,</li>
<li>Welche Heizsysteme genutzt werden,</li>
<li>Welche lokalen Wärmequellen verfügbar sind – etwa Abwärme, Geothermie oder Umweltwärme</li>
<li>Und in welchen Gebieten sich der Ausbau von Fern- oder Nahwärmenetzen lohnt.</li>
</ul>
<p>Das Ergebnis ist eine strategische Grundlage dafür, wie Gebäude in Zukunft beheizt werden können. Doch genau hier liegt eine wichtige Grenze der Wärmeplanung: Wärme entsteht nicht isoliert vom restlichen Energiesystem.</p>
<p>Viele der Technologien, die für eine klimaneutrale Wärmeversorgung eingesetzt werden, sind eng mit anderen Infrastrukturen verbunden. Wärmepumpen beispielsweise benötigen Strom und können den Strombedarf in einzelnen Quartieren deutlich erhöhen. Großwärmepumpen koppeln sogar direkt Strom- und Wärmenetze miteinander. Gleichzeitig verändert die zunehmende Elektromobilität die Lastprofile im Stromnetz, während Diskussionen über Wasserstoff die Zukunft der Gasinfrastruktur beeinflussen.</p>
<p>Mit anderen Worten: Entscheidungen in der Wärmeplanung wirken sich fast immer auch auf <b>Stromnetze, Gasnetze oder andere Teile der Energieversorgung </b>aus.</p>
<p>Eine reine Wärmeplanung kann diese Wechselwirkungen nur teilweise berücksichtigen. Genau an dieser Stelle kommt die Energieleitplanung ins Spiel. Sie erweitert den Blick und betrachtet <b>das gesamte lokale Energiesystem – also Wärme, Strom, Gas, Infrastruktur und Energiequellen – in ihrem Zusammenspiel.</b></p>
<p><span style="font-size: 18.6667px; background-color: rgba(0, 0, 0, 0);">Für Kommunen und Stadtwerke kann das entscheidend sein. Denn viele Investitionsentscheidungen der Energiewende betreffen nicht nur ein einzelnes System, sondern mehrere gleichzeitig. Eine integrierte Planung hilft dabei, diese Zusammenhänge frühzeitig zu erkennen und langfristig tragfähige Entscheidungen zu treffen.</span></p>
<h2><span style="font-size: 18.6667px; background-color: rgba(0, 0, 0, 0);">Praxisbeispiele: Kommunen verbinden Energieleitplanung und Wärmeplanung</span></h2>
<p><span style="background-color: rgba(0, 0, 0, 0); font-size: 18.6667px;">Einige Städte haben bereits begonnen, Wärmeplanung und Energieleitplanung miteinander zu verbinden.</span></p>
<p><b style="color: var(--awb-color4);">Bruchsal (Baden-Württemberg)</b></p>
<p>Die Stadt entwickelte einen <a href="https://www.bruchsal.de/gestalten/energiewende/energieleitplan">Energieleitplan</a>, der gezielt mit der kommunalen Wärmeplanung verzahnt wurde. Ziel war es, nicht nur die Wärmewende, sondern auch Strom- und Mobilitätswende gemeinsam zu steuern.</p>
<p><b style="color: var(--awb-color4);">Stuttgart</b></p>
<p>Die Stadt nutzt ihren <a href="https://www.stuttgart.de/de/leben/umwelt/energie/energieleitplanung/kommunaler-waermeplan/">kommunalen Wärmeplan</a> als strategisches Instrument, um den Weg zur klimaneutralen Stadt bis 2035 zu definieren und infrastrukturelle Entscheidungen zu unterstützen.</p>
<p><span style="font-size: 18.6667px; background-color: rgba(0, 0, 0, 0);">Solche Beispiele zeigen, dass Kommunen die Wärmeplanung zunehmend als Einstieg in eine umfassendere Energieplanung verstehen.</span></p>
<h2><span style="font-size: 18.6667px; background-color: rgba(0, 0, 0, 0);"><b>Wo können Kommunen jetzt konkret ansetzen?</b></span></h2>
<p>Ob eine Kommune bereits eine Wärmeplanung erstellt hat oder sich noch am Anfang des Prozesses befindet – der Einstieg in eine integrierte Energieplanung ist in beiden Fällen möglich.</p>
<p>Wenn die Wärmeplanung noch nicht begonnen hat, kann es sinnvoll sein, <b>das Projekt von Anfang an breiter zu denken.</b> Viele der Daten, die für die Wärmeplanung erhoben werden – etwa zu Energieverbräuchen, Gebäudestrukturen oder lokalen Energiepotenzialen – sind auch für eine umfassendere Energieleitplanung relevant. Wer diese Analysen frühzeitig sektorenübergreifend aufsetzt, schafft eine solide Grundlage für spätere strategische Entscheidungen im gesamten Energiesystem.</p>
<p>Aber auch Kommunen, die ihre Wärmeplanung bereits abgeschlossen haben, können darauf aufbauen. Die Ergebnisse liefern häufig wertvolle Hinweise: Wo entstehen künftig hohe Strombedarfe durch Wärmepumpen? In welchen Gebieten könnten Wärmenetze entstehen? Wo verändern sich Gasverbräuche besonders stark? Genau diese Erkenntnisse lassen sich nutzen, um die nächsten Schritte zu planen – etwa beim Stromnetzausbau, bei der Nutzung erneuerbarer Energiepotenziale oder bei der langfristigen Infrastrukturstrategie.</p>
<p>In beiden Fällen gilt: Die Wärmeplanung muss kein isoliertes Projekt bleiben. Sie kann vielmehr der <b>Startpunkt für eine integrierte Energieleitplanung</b> sein – und damit für eine langfristige Strategie, die Wärme, Strom, Mobilität und Infrastruktur gemeinsam in den Blick nimmt.</p>
</div><div style="text-align:center;"><a class="fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type" style="width:calc(100%);" target="_self" href="https://www.moduldrei.de/blog/"><span class="fusion-button-text">Hier finden Sie weitere Blogbeiträge</span></a></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_3 1_3 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:33.333333333333%;--awb-margin-top-large:30px;--awb-spacing-right-large:10px;--awb-margin-bottom-large:30px;--awb-spacing-left-large:10px;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:10px;--awb-spacing-left-medium:10px;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:10px;--awb-spacing-left-small:10px;" data-scroll-devices="small-visibility,medium-visibility,large-visibility"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="4095" height="3275" alt="Ansprechpartnerin für Dekarbonisierung Midjana Mujkanovic" title="Midjana_Mujkanovic" src="https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/01/Midjana_Mujkanovic.png" class="img-responsive wp-image-9806" srcset="https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/01/Midjana_Mujkanovic-200x160.png 200w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/01/Midjana_Mujkanovic-400x320.png 400w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/01/Midjana_Mujkanovic-600x480.png 600w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/01/Midjana_Mujkanovic-800x640.png 800w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/01/Midjana_Mujkanovic-1200x960.png 1200w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/01/Midjana_Mujkanovic.png 4095w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 480px) 100vw, 600px" /></span></div><div class="fusion-title title fusion-title-1 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-three"><h3 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;text-transform:uppercase;--fontSize:15;--minFontSize:15;line-height:1.15;">Midjana Mujkanovic</h3></div><div class="fusion-text fusion-text-2" style="--awb-text-transform:none;"><p>Wie gehen Sie in Ihrer Kommune mit Wärmeplanung und Energieleitplanung um? Schreiben Sie mir – ich freue mich auf den Austausch.</p>
<p><a href="mailto:midjana.mujkanovic@moduldrei.de">Mail</a></p>
</div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://www.moduldrei.de/warmeplanung-oder-energieleitplanung-warum-kommunen-beides-brauchen/">Wärmeplanung oder Energieleitplanung – warum Kommunen beides brauchen</a> first appeared on <a href="https://www.moduldrei.de">Moduldrei</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wärmeplanung als Übersetzungsarbeit: Rollen von Stadtwerken, Netzbetreibern und Politik</title>
		<link>https://www.moduldrei.de/waermeplanung-als-uebersetzungsarbeit-rollen-von-stadtwerken-netzbetreibern-und-politik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laurenz Lennardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 16:50:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie]]></category>
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					<description><![CDATA[Kommunale Wärmeplanung ist vor allem eins: Übersetzungsarbeit. Aus Netzdaten, Wärmelasten, Gebäudestrukturen und lokalen Potenzialen muss ein strategisches Zielbild entstehen, das technisch plausibel, wirtschaftlich nachvollziehbar und politisch begründbar ist. Genau hier treffen Stadtwerke, Netzbetreiber und Politik aufeinander und nicht erst bei der Umsetzung, sondern schon bei der Frage, welche Annahmen gelten, welche Szenarien gerechnet werden  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background gradient-container-2 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:calc( 1200px + 20px );margin-left: calc(-20px / 2 );margin-right: calc(-20px / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_2_3 2_3 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:66.666666666667%;--awb-margin-top-large:30px;--awb-spacing-right-large:10px;--awb-margin-bottom-large:30px;--awb-spacing-left-large:10px;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:10px;--awb-spacing-left-medium:10px;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:10px;--awb-spacing-left-small:10px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-3" style="--awb-text-transform:none;"><p>Kommunale Wärmeplanung ist vor allem eins: Übersetzungsarbeit. Aus Netzdaten, Wärmelasten, Gebäudestrukturen und lokalen Potenzialen muss ein strategisches Zielbild entstehen, das technisch plausibel, wirtschaftlich nachvollziehbar und politisch begründbar ist. Genau hier treffen Stadtwerke, Netzbetreiber und Politik aufeinander und nicht erst bei der Umsetzung, sondern schon bei der Frage, welche Annahmen gelten, welche Szenarien gerechnet werden und wie aus Daten Prioritäten werden.</p>
<p>Denn Wärmeplanung ist kein reines Fachgutachten, das man abheftet. Sie ist ein koordinierter Planungsprozess, der unterschiedliche Perspektiven zusammenführt: Versorgungssicherheit und Systemlogik, Netzrestriktionen und Ausbaupfade, politische Zielsetzungen und Abwägungen. Wenn diese Rollen im Prozess nicht klar sind, entstehen widersprüchliche Erwartungen und am Ende ein Plan, der schwer zu erklären und noch schwerer zu beschließen ist.</p>
<p><span style="font-size: 18.6667px; background-color: rgba(0, 0, 0, 0);">Im Folgenden zeigen wir, welche Beiträge Stadtwerke, Netzbetreiber und Politik in der Planungsphase leisten und an welchen Schnittstellen Kommunen besonders von klaren Zuständigkeiten profitieren.</span></p>
<p><strong style="color: #497593; font-family: Exo, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 32px; letter-spacing: 1px; text-transform: uppercase; background-color: rgba(0, 0, 0, 0);">Stadtwerke sorgen für Systemwissen, Daten und Plausibilisierung</strong></p>
<p>Stadtwerke sind in vielen Kommunen zentrale Partner der Wärmeplanung, weil sie die lokale Versorgungsrealität kennen: Erzeugungsanlagen, bestehende Wärmenetze, Beschaffungslogiken, Lastprofile und Kundenstrukturen. In der Planungsphase ist ihre wichtigste Rolle die Plausibilisierung: Was ist unter realistischen Annahmen machbar? Wo liegen Potenziale (z. B. Abwärme, Biomasse, Geothermie, Power-to-Heat) und welche Restriktionen sind früh mitzudenken?</p>
<p>Zugleich fungieren Stadtwerke häufig als Datenlieferant und Übersetzer. Sie können helfen, technische Parameter in verständliche Planungsentscheidungen zu überführen (z. B. Temperatur-Niveaus, Anschlussquoten, Ausbaukorridore). Entscheidend ist dabei eine saubere Erwartungssteuerung: Die Wärmeplanung beschreibt ein strategisches Zielbild, sie ist kein individuelles Anschlussversprechen für jedes Gebäude.</p>
<h2>Netzbetreiber haben Kapazitäten und Machbarkeitskorridore im Blick</h2>
<p>Netzbetreiber bringen die Infrastrukturperspektive in den Planungsprozess ein. Das gilt für Strom-, Gas- und (wo vorhanden) Wärmenetze. Jede strategische Option in der Wärmeplanung hat Wechselwirkungen mit Netzen, etwa durch Elektrifizierung (Wärmepumpen), durch die Rolle von Gasinfrastruktur im Übergang oder durch die räumliche Bündelung bei Wärmenetzen.</p>
<p>Für die Planungsphase sind Netzbetreiber besonders wichtig, weil sie Randbedingungen sichtbar machen: Wo sind Kapazitäten vorhanden, wo sind Engpässe zu erwarten, welche Ausbaupfade sind realistisch und in welcher zeitlichen Sequenz? Dadurch wird aus einer „wünschenswerten“ Strategie eine, die auch infrastrukturseitig schlüssig ist. Ebenso relevant, Netzbetreiber können helfen, die Planung räumlich zu schärfen, etwa indem sie Hinweise geben, wo Elektrifizierung kurzfristig gut tragfähig ist oder wo ein Mix Lastmanagement und Infrastrukturmaßnahmen nötig wird.</p>
<h2>Politik und Verwaltung schaffen Governance und Transparenz</h2>
<p>Politik und Verwaltung setzen den Rahmen, in dem Wärmeplanung überhaupt entscheidungsfähig wird. Die Verwaltung organisiert die Prozessvergabe und -steuerung, bündelt Akteursbeiträge, sichert Datenflüsse und sorgt dafür, dass Annahmen dokumentiert und nachvollziehbar sind. Die Politik wiederum muss Ziele und Kriterien priorisieren. Klimaschutz, Kosten, Versorgungssicherheit, soziale Auswirkungen, lokale Wertschöpfung oder Flächennutzung stehen nicht automatisch im Einklang, sie müssen politisch abgewogen werden.</p>
<p>Gerade in der Planungsphase ist deshalb die Governance-Frage zentral: Wer entscheidet welche Annahmen? Welche Szenarien gelten als entscheidungsrelevant? Welche Ergebnisse müssen so aufbereitet werden, dass Ratsmitglieder sie bewerten und verantworten können? Wenn diese Leitplanken fehlen, entstehen im Verlauf der Planung leicht Missverständnisse und am Ende ein Plan, der zwar technisch komplex ist, politisch aber schwer zu tragen.</p>
<h2>Alle Rollen müssen ineinandergreifen</h2>
<p>Ein sauberer Planungsprozess mit klaren Zuständigkeiten, guter Kommunikation, dokumentierten Positionen und Annahmen sowie nachvollziehbaren Entscheidungen ist das Ziel. Genau das macht einen strategischen Wärmeplan aus.</p>
</div><div style="text-align:center;"><a class="fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-2 fusion-button-default-span fusion-button-default-type" style="width:calc(100%);" target="_self" href="https://www.moduldrei.de/blog/"><span class="fusion-button-text">Hier finden Sie weitere Blogbeiträge</span></a></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_3 1_3 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:33.333333333333%;--awb-margin-top-large:30px;--awb-spacing-right-large:10px;--awb-margin-bottom-large:30px;--awb-spacing-left-large:10px;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:10px;--awb-spacing-left-medium:10px;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:10px;--awb-spacing-left-small:10px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-none"><img decoding="async" width="2560" height="1707" alt="Laurenz Lennardt - Werksstudent" title="Laurenz Lennardt &#8211; Werksstudent" src="https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2876-scaled.jpg" class="img-responsive wp-image-11117" srcset="https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2876-200x133.jpg 200w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2876-400x267.jpg 400w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2876-600x400.jpg 600w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2876-800x533.jpg 800w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2876-1200x800.jpg 1200w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2876-scaled.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 480px) 100vw, 600px" /></span></div><div class="fusion-title title fusion-title-2 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-three"><h3 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;text-transform:uppercase;--fontSize:15;--minFontSize:15;line-height:1.15;">Laurenz Lennardt</h3></div><div class="fusion-text fusion-text-4" style="--awb-text-transform:none;"><p>Sie haben noch weitere Fragen oder Gedanken zu dem Thema? Wir freuen uns auf den Austausch: <a href="mailto:laurenz.lennardt@moduldrei.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">laurenz.lennardt@moduldrei.de</a></p>
</div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://www.moduldrei.de/waermeplanung-als-uebersetzungsarbeit-rollen-von-stadtwerken-netzbetreibern-und-politik/">Wärmeplanung als Übersetzungsarbeit: Rollen von Stadtwerken, Netzbetreibern und Politik</a> first appeared on <a href="https://www.moduldrei.de">Moduldrei</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Kommunen den Ratsbeschluss für die kommunale Wärmeplanung erfolgreich vorbereiten</title>
		<link>https://www.moduldrei.de/kommunale-waermeplanung-ratsbeschluss-vorbereiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Schulze Tenkhoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 14:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.moduldrei.de/?p=13862</guid>

					<description><![CDATA[Viele Großstädte (&gt; 100.000 Einwohner) stehen in diesem Jahr unter besonderem Zeitdruck: Für sie endet die gesetzliche Frist zur Fertigstellung der kommunalen Wärmeplanung am 30. Juni 2026. Während viele Verwaltungen in den vergangenen Monaten intensiv an Datenerhebung, Szenarienentwicklung und Maßnahmenplanung gearbeitet haben, beginnt jetzt eine entscheidende Phase - der fertige Wärmeplan muss politisch beschlossen  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background gradient-container-3 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:calc( 1200px + 20px );margin-left: calc(-20px / 2 );margin-right: calc(-20px / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_2_3 2_3 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:66.666666666667%;--awb-margin-top-large:30px;--awb-spacing-right-large:10px;--awb-margin-bottom-large:30px;--awb-spacing-left-large:10px;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:10px;--awb-spacing-left-medium:10px;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:10px;--awb-spacing-left-small:10px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-5" style="--awb-text-transform:none;"><p>Viele Großstädte (&gt; 100.000 Einwohner) stehen in diesem Jahr unter besonderem Zeitdruck: Für sie endet die gesetzliche Frist zur Fertigstellung der kommunalen Wärmeplanung am 30. Juni 2026. Während viele Verwaltungen in den vergangenen Monaten intensiv an Datenerhebung, Szenarienentwicklung und Maßnahmenplanung gearbeitet haben, beginnt jetzt eine entscheidende Phase &#8211; der fertige Wärmeplan muss politisch beschlossen werden.</p>
<p>Nun zeigt sich, wie wichtig eine gezielte und frühzeitige Kommunikation mit dem Rat ist. Ratsmitglieder müssen in kurzer Zeit komplexe technische, wirtschaftliche und strategische Inhalte bewerten und gleichzeitig politische Auswirkungen einschätzen. Ohne strukturierte Informationsangebote entsteht schnell Unsicherheit.</p>
<h2><strong>Wie lässt sich das vermeiden?</strong></h2>
<p>Eine zentrale Maßnahme ist die verständliche Aufbereitung der Kernergebnisse. Den Ratsmitgliedern muss natürlich der vollständige, finale Bericht vorgelegt werden, aber für ein besseres Verständnis benötigen sie keine Detailtiefe wie Fachplaner, sondern klare Entscheidungsgrundlagen. Dies liefert eine Executive Summary in Form eines kompakten Foliensatzes oder auch ein FAQ-Dokument. Darin sollten die Antworten auf folgende Fragen enthalten sein: Welche strategische Richtung schlägt der Wärmeplan vor? Welche Investitionen sind mittel- und langfristig zu erwarten? Welche Risiken bestehen, wenn Maßnahmen nicht umgesetzt werden?</p>
<p>Inhaltlich achten Ratsmitglieder besonders auf Versorgungssicherheit, Kostenfolgen für Kommune und Bürgerschaft sowie Umsetzbarkeit im lokalen Kontext. Der Wärmeplan sollte daher klar darstellen, wie realistisch Zeitpläne sind, welche Fördermöglichkeiten bestehen und welche konkreten Vorteile sich für die Kommune ergeben, etwa bei Klimazielen, Standortattraktivität oder langfristiger Infrastrukturplanung.</p>
<h2>Kommunikation als Erfolgsfaktor der kommunalen Wärmewende</h2>
<p>Zur Vorbereitung sind auch dialogorientierte Formate entscheidend. Informelle Fraktionsgespräche ermöglichen es, Fragen frühzeitig zu klären und politische Perspektiven aufzunehmen. Aber auch gemeinsame Informationsveranstaltungen für den gesamten Rat können helfen, einen einheitlichen Wissensstand zu schaffen und Diskussionen zu versachlichen. Eine neutrale Moderation kann dabei helfen.</p>
<p>Nicht zu unterschätzen ist außerdem die Verbindung zur Öffentlichkeit. Ratsmitglieder entscheiden leichter, wenn sie wissen, was Bürgerinnen und Bürger wollen und dass sie informiert sind und die strategische Richtung nachvollziehen können. Politische Entscheidungsträger möchten wissen, ob Maßnahmen nachvollziehbar sind, ob mit Widerständen zu rechnen ist und wo Informations- oder Dialogbedarf besteht. Verlässliche Rückmeldungen aus Bürgerdialogen, Beteiligungsformaten oder repräsentativen Stimmungsbildern geben hier Sicherheit. Aus vielen Projekten zeigt sich ein relativ klares Muster: Bürgerinnen und Bürger unterstützen die Wärmewende grundsätzlich, erwarten aber Transparenz zu Kosten, Zeitplänen und persönlichen Auswirkungen. Besonders wichtig sind Fragen wie: Was bedeutet der Wärmeplan konkret für mein Gebäude? Welche Investitionen kommen auf mich zu? Gibt es Wahlmöglichkeiten zwischen Technologien? Und wie sicher ist die zukünftige Wärmeversorgung? Wenn Kommunen diese Perspektiven strukturiert erfassen und für den Rat verständlich aufbereiten, steigt die politische Entscheidungsfähigkeit.</p>
<p>Wer den Rat frühzeitig informiert, strukturiert einbindet und klare Entscheidungsgrundlagen schafft, erhöht die Chancen deutlich, dass der Wärmeplan fristgerecht beschlossen wird und die Umsetzung zügig starten kann.</p>
</div><div style="text-align:center;"><a class="fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-3 fusion-button-default-span fusion-button-default-type" style="width:calc(100%);" target="_self" href="https://www.moduldrei.de/blog/"><span class="fusion-button-text">Hier finden Sie weitere Blogbeiträge</span></a></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_3 1_3 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:33.333333333333%;--awb-margin-top-large:30px;--awb-spacing-right-large:10px;--awb-margin-bottom-large:30px;--awb-spacing-left-large:10px;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:10px;--awb-spacing-left-medium:10px;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:10px;--awb-spacing-left-small:10px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-3 hover-type-none"><img decoding="async" width="2560" height="1707" alt="Charlotte Schulze Tenkhoff - Strategieberaterin für Kommunikation, Marketing und Standorte" title="Charlotte Schulze Tenkhoff &#8211; Strategieberaterin für Kommunikation, Marketing und Standorte" src="https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2321-scaled.jpg" class="img-responsive wp-image-11115" srcset="https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2321-200x133.jpg 200w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2321-400x267.jpg 400w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2321-600x400.jpg 600w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2321-800x533.jpg 800w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2321-1200x800.jpg 1200w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2321-scaled.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 480px) 100vw, 600px" /></span></div><div class="fusion-title title fusion-title-3 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-three"><h3 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;text-transform:uppercase;--fontSize:15;--minFontSize:15;line-height:1.15;">Charlotte Schulze Tenkhoff</h3></div><div class="fusion-text fusion-text-6" style="--awb-text-transform:none;"><p>Sie stehen vor dem politischen Beschluss Ihres Wärmeplans und möchten Rat und Öffentlichkeit gezielt einbinden? Wir unterstützen Sie gern: <a href="mailto:charlotte.schulze-tenkhoff@moduldrei.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">charlotte.schulze-tenkhoff@moduldrei.de</a></p>
</div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://www.moduldrei.de/kommunale-waermeplanung-ratsbeschluss-vorbereiten/">Wie Kommunen den Ratsbeschluss für die kommunale Wärmeplanung erfolgreich vorbereiten</a> first appeared on <a href="https://www.moduldrei.de">Moduldrei</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wärmewende für alle? &#8211; Zielgruppen und Akzeptanz</title>
		<link>https://www.moduldrei.de/waermewende-fuer-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Schulze Tenkhoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 08:05:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kommunale Wärmeplanung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wärmeplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmewende]]></category>
		<category><![CDATA[Zielgruppen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wärmewende erfolgreich gestalten: So gewinnen Sie Akzeptanz durch die 5 wichtigsten Zielgruppen Die Wärmewende gilt als entscheidender Schlüssel zum Klimaschutz. Doch ihr Erfolg hängt nicht allein von technischen Innovationen oder Gesetzen ab. Entscheidend ist vielmehr die Frage, wie man die Menschen überzeugt, diese Maßnahmen auch in ihren eigenen Häusern umzusetzen. Um die Akzeptanz zu  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background gradient-container-4 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:calc( 1200px + 20px );margin-left: calc(-20px / 2 );margin-right: calc(-20px / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_2_3 2_3 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:66.666666666667%;--awb-margin-top-large:30px;--awb-spacing-right-large:10px;--awb-margin-bottom-large:30px;--awb-spacing-left-large:10px;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:10px;--awb-spacing-left-medium:10px;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:10px;--awb-spacing-left-small:10px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-7" style="--awb-text-transform:none;"><h3><strong>Wärmewende erfolgreich gestalten: So gewinnen Sie Akzeptanz durch die 5 wichtigsten Zielgruppen</strong></h3>
<p>Die Wärmewende gilt als entscheidender Schlüssel zum Klimaschutz. Doch ihr Erfolg hängt nicht allein von technischen Innovationen oder Gesetzen ab. Entscheidend ist vielmehr die Frage, wie man die Menschen überzeugt, diese Maßnahmen auch in ihren eigenen Häusern umzusetzen.</p>
<p>Um die Akzeptanz zu sichern, ist es unerlässlich, sich klarzumachen, wer genau diese „Menschen“ sind und wie sie zur Wärmewende stehen. In Anlehnung an das Umweltbundesamt lassen sich hierbei verschiedene Zielgruppen unterscheiden, die jeweils eine maßgeschneiderte kommunikative Ansprache benötigen.</p>
<p><strong>Die fünf zentralen Zielgruppen und ihre spezifischen Bedürfnisse</strong></p>
<p>Um die Wärmewende als gemeinsames Gesellschaftsprojekt zu etablieren, müssen die unterschiedlichen Haltungen und Sorgen ernst genommen werden:</p>
<h3>1. Engagierte Unterstützer:innen</h3>
<p>Diese Gruppe ist klimabewusst und interessiert und hat die Umsetzung der Wärmewende oft schon aktiv begonnen. Sie wollen mitgestalten und ihr Umfeld überzeugen.</p>
<p><strong>So überzeugen Sie:</strong> Engagierte Unterstützer:innen benötigen echte Beteiligungsmöglichkeiten und sichtbare Erfolge, da andernfalls Frustration droht.</p>
<h3>2. Neutrale Abwägende</h3>
<p>Neutrale Abwägende haben eine offene Haltung, sind aber zunächst abwartend. Ihre Entscheidungen sind rational; sie vergleichen intensiv Nutzen, Aufwand und Kosten.</p>
<p><strong>So überzeugen Sie:</strong> Für diese Gruppe sind klare, verständliche Informationen, transparente Fakten und konkrete Rechenbeispiele essenziell.</p>
<h3>3. Pragmatisch Orientierte</h3>
<p>Der Fokus dieser Zielgruppe liegt auf Komfort, Praktikabilität und Alltag. Ihre Hauptfragen drehen sich darum, ob sich die Maßnahme lohnt, wie kompliziert sie ist und ob sie anschließend „Ruhe“ haben.</p>
<p><strong>So überzeugen Sie:</strong> Überzeugend wirken konkrete Lösungen, die wenig Aufwand erfordern und klare Vorteile im täglichen Leben bieten.</p>
<h3>4. Skeptiker:innen</h3>
<p>Skeptiker:innen sind misstrauisch gegenüber neuen Technologien, Institutionen oder der Politik. Sie fühlen sich zudem schnell unter Druck gesetzt.</p>
<p><strong>So überzeugen Sie:</strong> Um Vertrauen aufzubauen, benötigen sie Mitspracherechte, eine persönliche Ansprache und glaubwürdige Erfahrungsberichte aus dem echten Leben.</p>
<h3>5. Finanziell oder sozial Verwundbare</h3>
<p>Dies ist eine besonders heikle Zielgruppe, da sie oft Mieter:innen sind und nur wenig Spielraum für Investitionen besitzen. Für sie stellt eine neue Heizung keine Investition in die Zukunft dar, sondern eine kaum stemmbare Belastung.</p>
<p>Ihre Sorgen betreffen hohe Kosten, Bürokratie, Überforderung und die Angst vor Verdrängung. Hier entscheidet sich, ob die Wärmewende als Chance oder als Zumutung wahrgenommen wird, was zu Widerstand und Frust führen kann.</p>
<p><strong>So überzeugen Sie:</strong> Wichtig sind gezielte Förderungen, niedrigschwellige Beratung und wirksame Schutzmechanismen.</p>
<h3><strong>Umgang mit Gegner:innen der Wärmewende</strong></h3>
<p>Neben den Skeptiker:innen gibt es auch Gegner:innen, die die Wärmewende grundlegend ablehnen. Sie argumentieren mit den Kosten, der hohen Belastung für Haushalte und Industrie sowie der Unsicherheit neuer Technik. Diese Ablehnung kann teilweise auch ideologisch motiviert sein und sich gegen staatliche Regulierung richten.</p>
<p><strong>Fazit: Fairness und Transparenz führen zum Ziel</strong></p>
<p>Eins steht fest: Die Menschen lassen sich nicht mit Druck überzeugen. Der Weg zu einer erfolgreichen Wärmewende führt stattdessen über Fairness, Transparenz und Beteiligung. Nur wenn die notwendigen Maßnahmen für alle bezahlbar und nachvollziehbar werden, kann aus diesem politischen Programm ein gemeinsames Gesellschaftsprojekt entstehen. Doch einfach wird das nicht&#8230;</p>
</div><div style="text-align:center;"><a class="fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-4 fusion-button-default-span fusion-button-default-type" style="width:calc(100%);" target="_self" href="https://www.moduldrei.de/blog/"><span class="fusion-button-text">Hier finden Sie weitere Blogbeiträge</span></a></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_3 1_3 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:33.333333333333%;--awb-margin-top-large:30px;--awb-spacing-right-large:10px;--awb-margin-bottom-large:30px;--awb-spacing-left-large:10px;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:10px;--awb-spacing-left-medium:10px;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:10px;--awb-spacing-left-small:10px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-4 hover-type-none"><img decoding="async" width="2560" height="1707" alt="Charlotte Schulze Tenkhoff - Strategieberaterin für Kommunikation, Marketing und Standorte" title="Charlotte Schulze Tenkhoff &#8211; Strategieberaterin für Kommunikation, Marketing und Standorte" src="https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2321-scaled.jpg" class="img-responsive wp-image-11115" srcset="https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2321-200x133.jpg 200w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2321-400x267.jpg 400w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2321-600x400.jpg 600w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2321-800x533.jpg 800w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2321-1200x800.jpg 1200w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2023/05/Modul3_24.06.2022_DSC_2321-scaled.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 480px) 100vw, 600px" /></span></div><div class="fusion-title title fusion-title-4 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-three"><h3 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;text-transform:uppercase;--fontSize:15;--minFontSize:15;line-height:1.15;">Charlotte Schulze Tenkhoff</h3></div><div class="fusion-text fusion-text-8" style="--awb-text-transform:none;"><p>Sie möchten Ihre Wärmewende als echtes Gesellschaftsprojekt gestalten? Kontaktieren Sie uns für einen Austausch zum Thema Bürgerbeteiligung: <a href="mailto:charlotte.schulze-tenkhoff@moduldrei.de" target="_blank" rel="noopener">charlotte.schulze-tenkhoff@moduldrei.de</a></p>
</div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://www.moduldrei.de/waermewende-fuer-alle/">Wärmewende für alle? – Zielgruppen und Akzeptanz</a> first appeared on <a href="https://www.moduldrei.de">Moduldrei</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wärmewende in der Praxis: Drei Fragen an Manfred Rauschen</title>
		<link>https://www.moduldrei.de/drei-fragen-an-manfred-rauschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Schulze Tenkhoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 15:03:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[kommunale Wärmeplanung]]></category>
		<category><![CDATA[kommunalwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunem]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Rauschwende]]></category>
		<category><![CDATA[Öko-Zentrum NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmewende]]></category>
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					<description><![CDATA[Wärmewende in der Praxis: Drei Fragen an… Manfred Rauschen Manfred Rauschen ist Geschäftsführender Gesellschafter des Öko-Zentrums NRW mit Sitz in Hamm. Das Fachinstitut hat einen Schwerpunkt im Bereich nachhaltiges Bauen, Energieberatung sowie in der Erstellung von Wärmekonzepten. Darüber hinaus bietet es in der hauseigenen Akademie viele verschiedene Qualifizierungslehrgänge an - Unter anderem den Lehrgang  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background gradient-container-5 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:calc( 1200px + 20px );margin-left: calc(-20px / 2 );margin-right: calc(-20px / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-8 fusion_builder_column_2_3 2_3 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:66.666666666667%;--awb-margin-top-large:30px;--awb-spacing-right-large:10px;--awb-margin-bottom-large:30px;--awb-spacing-left-large:10px;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:10px;--awb-spacing-left-medium:10px;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:10px;--awb-spacing-left-small:10px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-9" style="--awb-text-transform:none;"><h3><strong>Wärmewende in der Praxis:<br />
</strong><strong>Drei Fragen an… Manfred Rauschen</strong></h3>
<p><em>Manfred Rauschen ist Geschäftsführender Gesellschafter des <a href="https://oekozentrum.nrw/" target="_blank" rel="noopener">Öko-Zentrums NRW</a> mit Sitz in Hamm. Das Fachinstitut hat einen Schwerpunkt im Bereich nachhaltiges Bauen, Energieberatung sowie in der Erstellung von Wärmekonzepten. Darüber hinaus bietet es in der hauseigenen Akademie viele verschiedene Qualifizierungslehrgänge an &#8211; Unter anderem den Lehrgang „Wärmewende in der Praxis – Kommunale Wärmeplanung“, mit dem kommunale Wärmemanager ausgebildet werden.</em></p>
<p><strong>Auf welche Kompetenzen kommt es in der kommunalen Wärmeplanung an?</strong></p>
<p>Ein grundlegendes Verständnis für die kommunale Wärmeplanung ist wichtig, ebenso wie die Fähigkeit, mit unterschiedlichen Interessenlagen umzugehen. Dabei helfen Kenntnisse über rechtliche Rahmenbedingungen und technische Möglichkeiten genauso wie kommunikative Fähigkeiten, um Konflikte zu moderieren oder Win-win-Situationen zu erkennen. Es geht aber auch darum, proaktiv zu sein, den Austausch zu suchen, wichtige Akteure zu identifizieren und gezielt anzusprechen sowie Stakeholder miteinander zu vernetzen.</p>
<p>Interdisziplinäres Denken ist wichtig. Stadtwerke etwa denken traditionell eher in technischer und wirtschaftlicher Logik. Doch in der kommunalen Wärmeplanung geht es auch um Stadtentwicklung, Bürgerbeteiligung und strategische Kommunikation. Dafür braucht es die Bereitschaft, über den eigenen Fachbereich hinauszudenken und neue Perspektiven zuzulassen. Stadtwerke müssen sich in Zukunft auch auf neue Arbeitsweisen einstellen: Wer bislang Gas oder Strom verkauft hat, also rein vertrieblich unterwegs war, wird künftig stärker beratend tätig sein und viel intensiver kommunizieren müssen – etwa mit Kommunen oder dem lokalen Handwerk. Das verlangt Managementkompetenz und neue Strukturen.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielen externe Dienstleister?</strong></p>
<p>Sie sind wichtig &#8211; und machen sich im besten Fall selbst überflüssig. Auch wir als Öko-Zentrum NRW sehen uns in dieser Rolle. Das Ziel muss sein, innerhalb der Kommunen und Stadtwerke Kompetenzen aufzubauen, damit Prozesse intern gesteuert werden können. Dafür braucht es dauerhaft qualifiziertes Personal, denn mit dem Abschluss der Wärmeplanung geht die Arbeit ja erst richtig los, mit dem Einstieg ins Wärmemanagement. Die Transformation im Wärmebereich ist eine Aufgabe für mindestens die nächsten 20 Jahre.</p>
<p>Ein befristeter Projektmanager als &#8222;Symbolik&#8220; in Richtung der Lokalpolitik reicht da nicht aus. Es braucht fest verankerte Teams, die kontinuierlich an der Umsetzung arbeiten – von der großen Netzlösung bis zur kleinen Insellösung mit Flusswärme oder Geothermie. Mein Tipp für die planungsverantwortlichen Akteure: Nehmen Sie das Thema ernst und investieren Sie in Ihre Mitarbeitenden. Es reicht nicht, eine vom Bund auferlegte &#8222;Pflichtaufgabe&#8220; abzuarbeiten. Wer die Wärmewende wirklich gestalten will, braucht motivierte, gut geschulte Teams, die über den Tellerrand hinausblicken und langfristig Verantwortung übernehmen.</p>
<p><strong>Wie kann der Lehrgang des Öko-Zentrums NRW dazu beitragen?</strong></p>
<p>Die Teilnehmenden sollen lernen, wie sie diesen Wandel fachlich und organisatorisch, nicht zuletzt auch auchkommunikativ gestalten können. Wir vermitteln Grundlagen der kommunalen Wärmeplanung &#8211; also die rechtlichen Rahmenbedingungen, Szenarienentwicklung, Potenzialanalysen und Planungsprozesse. Aber auch der Kompetenzaufbau zur Moderation derStakeholder-Dialoge und strategisches Projektmanagement sind feste Bestandteile.</p>
<p><em>Weitere Informationen zum Lehrgang zum Lehrgang finden Sie <a href="https://oe-akademie.de/kommunale-waermeplanung/">hier.</a></em></p>
<p><em> </em></p>
</div><div style="text-align:center;"><a class="fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-5 fusion-button-default-span fusion-button-default-type" style="width:calc(100%);" target="_self" href="https://www.moduldrei.de/blog/"><span class="fusion-button-text">Hier finden Sie weitere Blogbeiträge</span></a></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_3 1_3 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:33.333333333333%;--awb-margin-top-large:30px;--awb-spacing-right-large:10px;--awb-margin-bottom-large:30px;--awb-spacing-left-large:10px;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:10px;--awb-spacing-left-medium:10px;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:10px;--awb-spacing-left-small:10px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-image-element " style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-5 hover-type-none"><img decoding="async" width="1827" height="2560" alt=" Manfred Rauschen, Geschäftsführerender Gesellschafter des Öko-Zentrum NRW" title="Manfred_Rauschen" src="https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2025/09/Manfred_Rauschen-scaled.jpg" class="img-responsive wp-image-13761" srcset="https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2025/09/Manfred_Rauschen-200x280.jpg 200w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2025/09/Manfred_Rauschen-400x560.jpg 400w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2025/09/Manfred_Rauschen-600x841.jpg 600w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2025/09/Manfred_Rauschen-800x1121.jpg 800w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2025/09/Manfred_Rauschen-1200x1681.jpg 1200w, https://www.moduldrei.de/wp-content/uploads/2025/09/Manfred_Rauschen-scaled.jpg 1827w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, (max-width: 480px) 100vw, 600px" /></span></div><div class="fusion-title title fusion-title-5 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-three"><h3 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;text-transform:uppercase;--fontSize:15;--minFontSize:15;line-height:1.15;"><span class="break-words tvm-parent-container"><span dir="ltr"> Manfred Rauschen</span></span></h3></div><div class="fusion-text fusion-text-10" style="--awb-text-transform:none;"><p><span class="break-words tvm-parent-container"><span dir="ltr">Geschäftsführerender Gesellschafter des Öko-Zentrum NRW</span></span></p>
</div></div></div></div></div><p>The post <a href="https://www.moduldrei.de/drei-fragen-an-manfred-rauschen/">Wärmewende in der Praxis: Drei Fragen an Manfred Rauschen</a> first appeared on <a href="https://www.moduldrei.de">Moduldrei</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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