Wissen Sie als Wirtschaftsförderer oder Wirtschaftsförderin, wie es den Unternehmen an Ihrem Wirtschaftsstandort aktuell geht? Was brauchen die Unternehmen? Wie können Sie sie unterstützen?

Was die Unternehmen tatsächlich brauchen, erfahren Wirtschaftsförderungen durch einen regelmäßigen Austausch. Mithilfe von Unternehmensbefragungen können Sie eine breite Masse an Unternehmen gleichzeitig erreichen. Aber auch individuelle Online-Meetings helfen dabei, die aktuelle und auch zukünftige Lage der Unternehmen zu verstehen.

Hier sind einige Tipps für die optimale Kundenbetreuung aus der Ferne:

  1. Beschaffen Sie sich Informationen über Unternehmen: Kennen Sie all Ihre Unternehmen am Standort? Wenn Ihnen Informationen fehlen, können Sie auf die MARKUS Datenbank der Creditreform zurückzugreifen. Hier sind wichtige Informationen wie die Unternehmensaufgabe, Anzahl der Gesellschafter und Ansprechpersonen inklusive Adresse zu den einzelnen Unternehmen dokumentiert. Mithilfe einer einfachen Internetrecherche können Sie zusätzliche Informationen über die Geschichte und die Produkte des Unternehmens herausfinden.
  2. Erstellen Sie einen Leitfaden: Für Online-Interviews aber auch für Online-Unternehmensbefragungen ist es wichtig, im Vorfeld einen Leitfaden zu erstellen. Einzelne Themenblöcke, zum Beispiel zu zukünftigen Vorhaben oder der Zufriedenheit am Standort, ermöglichen einen genauen Überblick über die aktuelle Situation des Unternehmens.
  3. Dokumentieren Sie die Ergebnisse: Während der Durchführung der Interviews oder der Befragungen sollten Sie erste Zwischenergebnisse sorgfältig dokumentieren, um im Nachgang die finale Auswertung der erhobenen Daten vornehmen zu können.
  4. Optimieren Sie Ihre Leistungen: Sie als Wirtschaftsförderung wissen nun, was Ihre Unternehmen brauchen. Beratungsgespräche zu individuellen Themen können Sie in der momentanen Situation auch virtuell anbieten, damit Ihre Unternehmen sich gut betreut und beraten fühlen.
  5. Nutzen Sie unbedingt ein CRM-System: Damit wichtige Informationen und Terminvereinbarungen zu den jeweiligen Unternehmen nicht verloren gehen, sollten Sie die Daten in ein CRM-System einpflegen. So behalten Sie immer einen Überblick über bereits angesiedelte Unternehmen, Interessenten, Investoren oder andere Akteure.
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Nadine Fischert Moduldrei

Nadine Fischert

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