Wir entwickeln Strategien, um besser zu werden und unsere Arbeit weiter voran zu bringen. Wenn das passende Konzept endlich steht, haben wir bereits eine Menge Arbeit geleistet und trotzdem liegt der wesentliche Teil noch vor uns. Ein Konzept auch umzusetzen – da scheitern viele dran. Gründe dafür sind „kein Budget“, „keine Zeit“ oder „kein Personal“. Ganz ohne Budget geht es nicht. Und ohne Personal eben auch nicht, aber dafür muss nun doch ein Dienstleister her. Aber wie?

Die Auswahl der richtigen Dienstleister ist eine schwierige und komplexe Aufgabe. Sie wird in öffentlichen Unternehmen durch die Erwartung der Politik erschwert, auch die örtliche Wirtschaft zu „fördern“ – und zwar weitgehend unabhängig von der Qualität der Leistung. Aber auch sonst ist diese Aufgabe nicht einfach. Denn Sie müssen ganz genau wissen, was Sie wollen. Das bedeutet:

  1. Schauen Sie sich Best-Practice-Beispiele Ihrer Wettbewerber an und formulieren Sie Ihre Erwartungen und Wünsche ganz klar.
  2. Definieren Sie ganz genau, was Sie selbst leisten können und wo Sie Unterstützung brauchen.
  3. Verschaffen Sie sich einen guten Überblick über passende Anbieter (nicht nur im Umfeld – oft macht es Sinn, sich auch mal jemanden von außen zu holen).
  4. Arbeiten Sie Ausschreibungsunterlagen aus und lassen Sie diese rechtlich prüfen.
  5. Führen Sie ein offenes und faires Auswahlverfahren durch.
  6. Behalten Sie immer die Steuerung. Wichtig hierzu: Briefen und rebriefen. Hinterfragen Sie immer, ob die vorgeschlagene Maßnahme auch zur Strategie passt.
  7. Kontrollieren Sie die Erfolge.

Die Erleichterung, einen Dienstleister gefunden zu haben, wird groß sein. Besonders wichtig ist dann, sich danach nicht zurückzulehnen und „einfach machen zu lassen“. Behalten Sie unbedingt die Steuerung, damit die Umsetzung auch wirklich gelingt.

PR-Beraterin Rhena Schluck

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Steuerung von Dienstleistern gemacht? Ich freue mich über Ihre Nachricht.