Die Social-Media-Nutzung wächst stetig in nahezu allen Altersgruppen ab 14 Jahren. Insbesondere die Generation Z verbringt dort etwa 3 Stunden täglich. Für Kommunen und ihre Unternehmen ist es entscheidend, die strategischen und technischen Entwicklungen im Blick zu behalten, um erfolgreich zu sein.
Das Social Media Marketing 2026 setzt den Fokus auf Interaktion, Mehrwert und Authentizität
Im Jahr 2026 verschiebt sich der Fokus weg von traditionellen Kennzahlen wie Likes hin zu tiefem Engagement und Vertrauensaufbau:
1. Interaktion und Verweildauer sind das A und O: Klassische „Scroll-und-weg“-Posts werden 2026 weiter an Wirkung verlieren. Stattdessen belohnen Plattformen interaktive Formate wie Quizze, Umfragen, Livestreams und Co-Creation-Aktionen mit höherer Reichweite und längerer Verweildauer, da sie die Zielgruppe aktiv einbinden. Obwohl die sichtbaren Interaktionen aufgrund der sogenannten „Social Tiredness“ zurückgehen, achten die Algorithmen verstärkt auf Relevanzsignale und Verweildauer. Content, der unterhält, überrascht oder Wissen vermittelt (Edutainment-Formate), funktioniert besonders gut, da er echten Mehrwert stiftet.
2. Kreativität und Menschlichkeit schlagen KI-Automatisierung: Obwohl KI Content automatisieren kann, ist der erste große Hype vorbei. Die Haltung, Stimme und Werte einer Marke können nur von Menschen vermittelt werden. Mutige und ungewöhnliche Content-Ideen performen dabei besonders stark. Angesichts der ab 2026 erwarteten KI-Kennzeichnungspflicht wächst die Bedeutung von Transparenz und Ethik. Persönliche Einblicke, unperfekter Content und POV-Videos helfen, langfristig Vertrauen und Markenbindung aufzubauen.
3. Community-Gedanke im Fokus: Im Jahr 2026 rückt die Gemeinschaft in den Mittelpunkt, denn 10.000 stille Follower sind weniger wert als 1.000 echte Fans, die regelmäßig interagieren. Follower können durch aktive Einbindung – zum Beispiel mit User Generated Content (UGC) oder Challenges – zu Mitgestaltenden der Marke werden, was die Loyalität und die stabile Reichweite nachhaltig stärkt. Best-Practices aus der Kommunalwirtschaft zeigen, dass der Fokus auf echte Menschen (Mitarbeitende, Auszubildende) statt auf die abstrakte Marke nahbar, glaubwürdig und sympathisch wirkt.
4. Notwendigkeit bezahlter Reichweite: Die organische Reichweite baut sich nur sehr langsam auf. Um Zielgruppen effektiver zu erreichen, ist es unabdingbar, Geld für digitale Anzeigen zu reservieren. Bei Plattformen wie Meta und LinkedIn können ohnehin geplante Posts gezielt durch Werbung promotet werden, wobei die Zielgruppen sehr genau ausgewählt werden können.
In der Übersicht: Plattform-Entwicklungen im Social Media Marketing 2026

Social Media Entwicklungen 2026

Katja Neuhaus
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