Ein Studium steht hoch im Kurs. Immer weniger Schüler entscheiden sich für eine duale Ausbildung. Dabei fehlen Fachkräfte gerade in klassischen Ausbildungsberufen. Woran liegt’s? Hat die Ausbildung ein schlechtes Image? Haben die Schüler*innen zu hohe Erwartungen an die Ausbildungsbetriebe? Die aktuelle Schülerstudie 2020 von ausbildung.de gibt darüber Aufschluss.

Die Ausbildung hat kein schlechtes Image

Besonders die Generation Z schließt nicht aus, eine Ausbildung zu beginnen. Für sie scheint eine Ausbildung sinnvoll, praktisch und erfüllend. Leider haben die Schüler*innen jedoch das Gefühl, dass Ausbildung und Studium in der Schule nicht als gleichwertig dargestellt werden. Ihnen fehlen oft Informationen zu Ausbildungsberufen und -betrieben.

Ein weiteres Problem stellen die Eltern dar. Sie haben großen Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder. Ein Viertel aller Schüler*innen empfinden Erwartungsdruck, studieren zu müssen. Viele Eltern wissen jedoch nicht wirklich etwas über die Zukunftschancen von Ausbildungen. Spaß an der Arbeit, sich nicht verstellen zu müssen und eine hohe Zukunftssicherheit sind für Schüler*innen die wichtigsten Faktoren bei der Berufswahl. Kein Hindernis für einen Ausbildungsberuf.

Nachwuchskräfte wissen, was Sie wollen

Sie suchen nach einem Unternehmen, in dem sie eine langfristige und glückliche berufliche Zukunft erwartet. Dafür sind die meisten sogar bereit umzuziehen. Bei der Arbeitgeberwahl sind nette Arbeitskolleg*innen, Chancengleichheit und Übernahmechancen die stärksten Anreize. Mittelständler werden laut Umfrage von den Schüler*innen als Ausbildungsbetriebe präferiert.

Die Lage der dualen Ausbildung sieht also eigentlich gar nicht so schlecht aus. Den Schüler*innen muss jedoch deutlicher gemacht werden, welche Möglichkeiten und Perspektiven eine Ausbildung mit sich bringt. Hier sind die Ausbildungsbetriebe am Zug. Mit digitalen Kampagnen und Schulkooperationen lässt sich viel erreichen.

Möchten Sie mehr darüber wissen? Für weitere Informationen kommen Sie hier zum Download der Studie.

PR-Beraterin Charlotte Holthausen

Charlotte Holthausen

Wie sieht die Lage bei Ihnen aus? Haben Sie Probleme Auszubildende zu finden? Schreiben Sie mir, gerne können wir uns zu möglichen Lösungsansätzen austauschen!