Menschen werden immer lesefauler – ein wichtiger Grund dafür, dass Bewegtbild heute Pflicht ist. Privat schauen Sie wahrscheinlich Videos, um sich zu informieren oder zu unterhalten. Doch Videos dienen heute längst nicht mehr nur zur Unterhaltung: Unternehmen werben um Arbeitskräfte und Standorte präsentieren attraktive Angebote für Touristen. Auch Wirtschaftsförderungen brauchen heute gute Videos.

Das wissen sie auch: Knapp 75 Prozent der Befragten unserer Studie halten Videos für wichtig, doch nur die Hälfte nutzt sie. Kein Wunder also, dass es schwierig ist, gute Standortvideos im Internet zu finden. Die Gründe, warum Videos nicht genutzt werden, sind vielfältig. Entweder fehlen Budget, personelle Ressourcen oder einfach das Know-How.

Dabei können Sie mit guter Vorarbeit und einfachen Tipps selber Videos machen. Dafür brauchen Sie ein Videokonzept mit einer guten Story. Machen Sie sich zu folgenden Fragen Gedanken:

  • Was interessiert meine Zielgruppe? Welche Botschaft möchte ich vermitteln? In welcher Tonalität spreche ich meine Zielgruppe an?
  • Welche Geschichte möchte ich erzählen? Was ist mein roter Faden?
  • Welche konkreten Ziele möchte ich mit dem Video erreichen?
  • Auf welcher Plattform soll das Video veröffentlicht werden? Wie mache ich meine Zielgruppe auf das Video aufmerksam?

Wenn Sie diese grundlegenden Fragen geklärt haben, können Sie Ihre Story zum Beispiel mit einer Videokamera oder mit einem Smartphone selbst verfilmen. Dafür gibt es kostenlose und günstige Apps – für die Smartphone-Kamera (z.B. Open Camera oder ProMovie Recorder) und für den Schnitt (z.B. iMovie oder Kine Master). Aber denken Sie daran: Länger als 60 Sekunden sollte das Video nicht sein. Die heutige Schmerzgrenze liegt bei 90 Sekunden. Produzieren Sie keine minutenlangen Imagefilme, sondern bleiben Sie mit vielen kurzen Videos aktuell.

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Beraterin für Wirtschaftsförderung

Charlotte Lennardt

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