STUDIE 2026

Wie viel Kraft hat regionale Kooperation?

Kooperation gilt immer als segensreich, schon aus Prinzip. Aber können wir das mit harten Fakten untermauern? Denn häufig stellen regionale Netzwerke fest: Es wird allen Beteiligten gerade ein bisschen viel, Prioritäten sind nötig – aber nach welchen Kriterien werden die entschieden? Kommunen, Wirtschaftsförderungen, Unternehmen und Institutionen stehen immer vor der gemeinsamen Aufgabe, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ihrer Regionen langfristig zu sichern. 
 
Die Zusammenarbeit über Verwaltungsgrenzen hinweg eröffnet neue Perspektiven und ermöglicht innovative Lösungsansätze. Unsere Studie soll zeigen, wie solche Kooperationen unter dem Druck knapper(er) Ressourcen erfolgreich gestaltet werden können.

Wir haben dafür einen gründlichen wissenschaftlichen Ansatz gewählt: 

  • Sekundärstudie
  • Vertiefende Expert:inneninterviews
  • Onlinebefragung mit 462 Personen aus der Wirtschaftsförderung und Verwaltung 

Die Ergebnisse im Überblick

80%
90%
Regionale Kooperation ist hochrelevant

Rund 80 % sehen einen hohen Mehrwert; 90 % sagen, dass die Region ohne Kooperation schlechter dastünde.  

Der größte Nutzen liegt in Vernetzung und gemeinsamen Projekten

Wissen, Austausch und Vorhaben, die allein nicht realisierbar wären, stehen im Vordergrund.  

Vernetzung & Austausch
Nicht allein umsetzbare Projekte
Imageverbesserung
Vorteile für alle Beteiligten
Ressourcenbündelung
Kooperation wird künftig noch wichtiger

Insbesondere in folgenden Bereichen wird sich die Bedeutung regionaler Kooperation für Organisationen entwickeln:

  • Energie/Klimaschutz
  • Mobilität
  • Wirtschaftsförderung
  • Fachkräftesicherung
  • Digitalisierung
75%
Kooperation braucht Ressourcen

Drei Viertel sehen den Ressourcenmangel als größte Herausforderung der Zusammenarbeit. Einzelinteressen, lange Entscheidungswege und fehlende Verbindlichkeit folgen. 


der Beteiligten sind der Meinung, dass Vertrauen als wichtigster Erfolgsfaktor gilt. Danach folgen:
51% klare gemeinsame Ziele
43% Ressourcen
32% politische Unterstützung
30% verbindliche Strukturen