Vom Pflichtprogramm zur aktiven Gestaltung

WÄRMEPLANUNG

Die kommunale Wärmeplanung ist mehr als eine gesetzliche Aufgabe. Sie ist ein strategischer Prozess, der die zukünftige Wärmeversorgung vor Ort verändert – und damit auch das Leben von Bürger:innen, Unternehmen und weiteren Stakeholdern. 

Für Kommunen und Stadtwerke bedeutet das: Es geht nicht nur darum, einen Wärmeplan zu erstellen. Es geht darum, die notwendigen Veränderungen verständlich zu machen, Erwartungen zu managen, relevante Akteure einzubeziehen und gemeinsam einen Weg in eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu entwickeln. 

Wir von MODULDREI unterstützen Kommunen und kommunale Unternehmen dabei, die kommunale Wärmeplanung strategisch, kommunikativ und partizipativ zu gestalten. Gemeinsam mit unseren technischen Partnern begleiten wir Sie durch den gesamten Prozess. 

LEISTUNGEN

Was Sie von uns erwarten können

Wir unterstützen Sie in drei Phasen, die unabhängig voneinander beauftragt werden können.

1

Strategische Vorbereitung

Sie stehen am Anfang und wissen noch nicht genau, wie Sie den Prozess aufsetzen sollen? Unser Strategie-Workshop zur kommunalen Wärmeplanung hilft Ihnen weiter. Wir betrachten gemeinsam Ihre Ausgangslage, klären Ziele und Zuständigkeiten und entwickeln eine individuelle Vorgehensweise. Dabei identifizieren wir relevante Stakeholder, mögliche Konfliktfelder und passende Beteiligungs- und Kommunikationsformate. 

2

Kommunale Wärmeplanung

Sie möchten die kommunale Wärmeplanung ganzheitlich angehen? 
Gemeinsam mit unseren technischen Partnern können wir den gesamten Prozess abbilden – von der technischen Planung und Datengrundlage bis zu Kommunikation und Beteiligung. 

3

Erfolgreiche Umsetzung

Der Wärmeplan liegt vor. Jetzt wird es konkret. Wir unterstützen Sie dabei, die nächsten Schritte strategisch anzugehen und die anstehenden Veränderungen verständlich zu kommunizieren. Denn neue Wärmeinfrastrukturen, Bauarbeiten und Veränderungen der Wärmeversorgung brauchen nicht nur technische Lösungen, sondern auch Akzeptanz. 

F.A.Q.

Häufige Fragen

Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategisches Instrument zur Gestaltung einer zukunftsfähigen, klimaneutralen Wärmeversorgung. Sie analysiert den aktuellen Wärmebedarf, identifiziert Potenziale für erneuerbare Energien und entwickelt Maßnahmen zur Dekarbonisierung. Die Wärmeplanung schafft damit Orientierung für die zukünftige Wärmeversorgung vor Ort. Seit 2024 ist sie gesetzlich verpflichtend für alle Kommunen in Deutschland, mit gestaffelten Fristen bis 2028. 

Die Wärmeplanung ist ein Kooperationsprojekt zwischen Verwaltung, Marktakteuren und Gesellschaft. Folgende Akteure sind dabei relevant: 

  • Stadtverwaltung (Fachämter: Umwelt, Stadtplanung, Bau, Liegenschaften) 
  • Kommunalpolitik (Rat, Ausschüsse)
  • Stadtwerke / Energieversorger
  • Netzbetreiber (Gas, Strom, Fernwärme)
  • Große Wärmeverbraucher (Industrie, Gewerbe) 
  • Unternehmen mit Abwärmepotenzial 
  • Wohnungswirtschaft (Wohnungsbaugesellschaften)
  • Private Eigentümer 
  • Mieter:innen 
  • Hausverwaltungen 
  • Energieberater
  • Handwerk (SHK-Betriebe)
  • Kreditinstitute 
  • Verbände und Initiativen (Verbraucherzentrale, IHK, HWK) 

Eine gute Kommunikation entscheidet maßgeblich darüber, ob die erarbeiteten Maßnahmen später auch umgesetzt werden. Anders als viele andere Planungsprozesse betrifft die Wärmeplanung sehr unmittelbar den Alltag der Menschen: Heizungssysteme sind mit hohen Investitionen verbunden, betreffen das eigene Zuhause und sind oft emotional aufgeladen – nicht zuletzt durch politische Debatten. Bürger:innen fragen sich, welche Konsequenzen die Planung konkret für ihr Gebäude hat, ob sie investieren müssen und welche Optionen sie künftig haben. Gleichzeitig benötigen auch andere Akteure wie Wohnungsunternehmen oder Energieversorger Planungssicherheit, um Investitionen anzustoßen. Kommunikation erfüllt daher mehrere zentrale Funktionen: Sie schafft Akzeptanz, gibt Orientierung, reduziert Konflikte und trägt letztlich dazu bei, dass Maßnahmen schneller und reibungsloser umgesetzt werden können.  

DER PROZESS

So läuft die Kommunale Wärmeplanung ab

01.

Bestandsanalyse: Wo steht die Kommune heute?

  • Erfassung der bestehenden Wärmeversorgung
  • Analyse des Wärmebedarfs
  • Betrachtung der Energie- und Treibhausgasbilanz
  • Analyse bestehender Wärmeinfrastrukturen

02.

Potenzialanalyse: Welche Möglichkeiten gibt es vor Ort?

  • Ermittlung erneuerbarer Wärmequellen
  • Betrachtung unvermeidbarer Abwärme
  • Analyse weiterer lokaler Potenziale
  • Räumliche Darstellung relevanter Potenziale

03.

Zielszenarien: Wie kann eine klimaneutrale Wärmeversorgung künftig aussehen?

  • Entwicklung möglicher Versorgungsszenarien
  • Betrachtung unterschiedlicher Wärmeversorgungsoptionen
  • Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete

04.

Wärmewendestrategie und Maßnahmen: Was muss konkret passieren?

  • Entwicklung einer Wärmewendestrategie
  • Definition konkreter Maßnahmen
  • Priorisierung und zeitliche Einordnung
  • Vorbereitung der Wärmeplanung
  • Verstetigung der Wärmeplanung

Darauf legen wir Wert

Beteiligung ist für uns kein Zusatz zum technischen Prozess. Sie ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Wärmeplanung. Entscheidend ist dabei nicht, alle gleichzeitig zu beteiligen, sondern die richtigen Akteure zum richtigen Zeitpunkt mit dem passenden Format einzubeziehen. Wir kennen die unterschiedlichen Perspektiven von Verwaltung, Politik, Energiebranche und Öffentlichkeit und schaffen Räume, in denen diese Perspektiven zusammenkommen.

TRANSPARENZ & AKZEPTANZ

Kommunale Wärmeplanung
verständlich machen

Eine Wärmeplanung kann fachlich richtig und trotzdem schwer verständlich sein. 

Wir übersetzen komplexe Inhalte in eine Kommunikation, die unterschiedliche Zielgruppen erreicht. Dabei geht es nicht darum, Veränderungen schönzureden. Es geht darum, transparent zu erklären, was bekannt ist, was noch offen ist und was die nächsten Schritte sind. Dafür entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen die passende Kommunikationsstrategie und setzen sie auf Wunsch direkt um. 

Unsere Leistungen für eine bessere Kommunikation:

  • Kommunikationsstrategie 
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
  • Social-Media-Kommunikation 
  • Websites und Landingpages 
  • Bürgerinformationen 
  • Flyer und Broschüren 
  • redaktionelle Aufbereitung des Wärmeplans 
  • digitale Kommunikationsformate 
  • Workshops mit relevanten Akteur:innen 
  • Expert:inneninterviews 
  • Unternehmensbefragungen 
  • Bürgerbefragungen 
  • Fokusgruppen 
  • digitale Beteiligungsformate 
    Informationsveranstaltungen 
Zwei Menschen in Hemd sitzen am Laptop

KOMMUNALE WÄRMEPLANUNG

Unsere Partner

Wir kümmern uns um das, was wir am besten können: Beteiligung und Kommunikation. Damit Sie die Wärmeplanung trotzdem ganzheitlich und von Anfang bis Ende umsetzen können, arbeiten wir mit erfahrenen technischen Partnern zusammen. Für einen Prozess, der fachlich fundiert ist und gleichzeitig die Menschen vor Ort mitnimmt. So erhalten Sie die Planung aus einer Hand. 

PODCAST

Wärmeplanung und Wärmewende im Gespräch

Podcastproduktion für die Zfk

Wir produzieren und hosten Podcasts für die Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) und sprechen mit Stadtwerken, Energieversorgern und weiteren Akteuren über die Wärmewende. 

Hier reinhören