Wie wird die Wärmewende Teil der Stadterzählung?
Die kommunale Wärmeplanung ist nicht nur eine planerische Aufgabe, sondern vor allem eine Kommunikationsaufgabe. Denn damit die Wärmewende Realität wird, müssen viele unterschiedliche Akteur:innen motiviert werden – von Eigentümer:innen bis zu Energieversorgern. Sie müssen die Dringlichkeit erkennen, Entscheidungen treffen und investieren. Und das angesichts der Zielsetzung 2040 möglichst zeitnah.
Gerade in Zeiten zunehmender Skepsis gegenüber Klimathemen stellt sich die Frage: Wie erreichen wir die Menschen, schaffen Vertrauen und bewegen zum Handeln? Was können wir aus zehn Jahren Klimakommunikation lernen und auf die kommunale Wärmeplanung übertragen?
Zu Gast ist Karl Hintermeier, Gründer und Geschäftsführer der Wiener Kommunikationsagentur message.
Seit Beginn der 1990er-Jahre beschäftigt er sich mit Umwelt- und Klimakommunikation. message ist auf Stadtkommunikation und Stadtmarken spezialisiert und begleitet unter anderem Österreichs Klimapionierstädte bei der Entwicklung von Kommunikations-strategien und Narrativen. Aus großen Projekten in Wien und Innsbruck bringt Karl konkrete Erfahrungen aus der Kommunikation der Wärmewende mit. Mit seinem markenorientierten Zugang zeigt er, wie kommunale Wärmeplanung Teil einer größeren Stadterzählung werden kann und welche Rolle Markenidentität, Leitnarrative und zielgruppengerechte Kommunikation dabei spielen.
Datum: 24.09.2026 | Uhrzeit: 15:00 – 16:00 Uhr | Ort: online